GROHE Werk Hemer als deutscher Preisträger ausgezeichnet
Wie man trotz Wirtschaftskrise auf Erfolgskurs bleibt, zeigten die diesjährigen Preisträger des Industriewettbewerbs „Die Beste Fabrik“. Sie präsentierten am 9. September in München ihre Gewinnerstrategien vor den Teilnehmern der sechsten WirtschaftsWoche Konferenz. Nach dem Siemens-Werk für Medizintechnik in Forchheim, das als europäischer Gesamtsieger das Rennen machte, belegte das GROHE Werk Hemer einen hervorragenden zweiten Platz als deutscher Preisträger.
Joachim Meyer, Leiter des GROHE Werks Hemer, zeigte in seiner Präsentation auf, wie durch konsequente Transformation das Werk zur schlanken, nachfrageorientierten Fabrik wurde. Dabei führte er rechtzeitiges Handeln sowie das konstruktive Zusammenwirken von Vision und Produktionssystem als entscheidende Erfolgsfaktoren an. Zudem demonstrierte er, wie GROHE von der Strategie zum konkreten Tagesziel auf der „Shop Floor-Ebene“ gelangt ist.
Erfolg der jüngsten Optimierungen
„Wir fanden es sehr spannend, dass die Jury des Wettbewerbs ‚Die Beste Fabrik‘ nicht nur die operativen Einheiten beurteilt hat, sondern alle Prozesse im Werk: von der Produktions- zur Logistikkette, vom Lieferanten zum Endkunden“, so Meyer. „Das war eine besonders anspruchsvolle Herausforderung, der wir uns sehr gerne im internationalen Vergleich stellen wollten und das auch mit großem Erfolg getan haben. Dass unser Werk zu den Preisträgern zählt, zeigt uns den Erfolg unserer jüngsten Optimierungsmaßnahmen.“
180 Produktionsstätten aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Osteuropa hatten sich in diesem Jahr dem Urteil der Jury aus Wissenschaftlern der Managementschule Insead in Fontainebleau und der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar gestellt. Der Wettbewerb untersucht die Frage, wie ein exzellentes Produktionsmanagement aussieht, das Unternehmen kontinuierliche Verbesserung und damit einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil garantiert. Die Präsentationen der Sieger während der WirtschaftsWoche Konferenz sollen anderen Unternehmen als Vorbild dienen und ihnen die Chance geben, von den Besten zu lernen.
Hochkarätige Referenten
Und nicht nur die Repräsentanten der Spitzenfabriken gaben den Teilnehmern der Konferenz Anregungen, um ihre Werke auf Weltklasse zu trimmen. Zu den Rednern zählten unter anderem auch der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer, der die Frage diskutierte „Wie viel Staat braucht die Wirtschaft?“ sowie Dr. Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit. Beiträge weiterer Referenten beantworteten beispielsweise die Fragen „Wie baue ich ein internationales Netzwerk auf?“, „Wie verbessere ich die Produktionsprozesse?“ oder „Wie komme ich gestärkt aus der Wirtschaftsflaute?“
„Wir freuen uns, eine wichtige Rolle auf der sechsten WirtschaftsWoche Konferenz übernommen zu haben und hoffen, dass viele Unternehmen von unserem Beispiel profitieren können“, so Joachim Meyer.















